Jörg H. Trauboth | Autor
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Aktualisiert 21-02-2018


Ein Wort zu desolaten Situation der Bundeswehr

Kein Tag ohne Negativnachrichten. Ja, es stimmt, die Bundeswehr ist in einem schlechten Zustand. Und die Soldaten, die zu wenig Panzer haben, um zu üben, zu wenig Flugzeuge um die Mindestflugstunden zu fliegen und keine U-Boote, um unter Wasser zu fahren, können einem Leid tun. Doch sollten wir nicht auch vorsichtiger sein mit der zu schnellen negativen Meinungsäußerung über Frau von der Leyen? Vielleicht hat sie wie General a.D. Harald Kujat aktuell äußert, tatsächlich die falschen Schwerpunkte gesetzt. Was aber gern übersehen wird, ist die Tatsache, dass ihre Vorgänger wie de Maizière und zu Guttenberg über Jahre einen regelrechten Raubbau an den Streitkräften vollzogen haben, in der irrigen Annahme, man brauche keine Wehrpflicht mehr, weniger Personal und  Material. Jetzt stehen wir vor einer Art Scherbenhaufen. Ein Volkswagen-Konzern mag innerhalb von zwei Jahren aus der Planungsmisere kommen; Streitkräfte benötigen angesichts des Rüstungsvorlaufes Minimum zehn Jahre. Also sollten wir sofort einen emergency Plan aktivieren, um die schlimmsten Mängel abzustellen. Und wir sollten, da stimme ich Gen. a.d. Kujat zu, unsere Aktivitäten im Ausland signifikant begrenzen, um uns innen zu konsolidieren. Besonders aber sollten wir zu den Soldaten stehen, die unter erschwerten Bedingungen, einschließlich privat erworbener langer Winterhosen,  einen Top-Job machen. Denn die grassierende Meckerei hilft ihnen am Wenigsten.

Ihr Jörg H. Trauboth

Oberst a.D.

 

DER AUTOR

 

JHT über gefühlte Angst und einen narzisstischen und unberechenbaren Präsidenten im Weissen Haus.

Das Interview lesen Sie hier…….

Jörg H. Trauboth (Wikipedia) ist Publizist und gefragter Experte der Medien in den Bereichen Sicherheitskrisen, Krisenmanagement, Terrorismus und Tourismus.   Sein Wissen bezieht er aus einer Karriere bei der Bundeswehr als Berufsoffizier und als langjähriger Chef seiner eigenen Krisenmanagement-Beratungsfirma. Er ist Sachbuch- und Romanautor.  Sein erstes – inzwischen vergriffenes – Werk „Krisenmanagement bei Unternehmensbedrohung“ (2002) wurde zum richtungsweisenden Standardwerk. Es erschien 9/2016  mit einer Autorengruppe als neues und erweitertes Werk unter dem Titel „Krisenmanagement im Unternehmen und in öffentlichen Einrichtungen“ im Richard Boorberg Verlag. Lesen Sie die aktuelle Rezension hier …

Sein zweites Werk, der Debüt-Roman  „Drei Brüder„, ist ein politischer Thriller, in dem der Ex-Oberst vor aktuellem Terror-Hintergrund sein überragendes Wissen als Krisenmanager einbringt und damit auf Anhieb einen Thriller der Extraklasse vorlegt, in dem fiktive Anschlagsszenarien plötzlich wahr werden. Er ist der erste deutsche Autor, der sich an das Thema „Islamischer Staat“ und Terror in Deutschland  in Romanform heranwagte. Das Buch des ratio-book Verlages fand sofort nach Erscheinen eine breite begeisterte Leserschaft.  Es liegt seit 2/2016  in 2. Auflage als Deutschland-Thriller vor. Lesen Sie mehr unter Bücher.

MEHR

Jörg H. Trauboth (1943) diente 29 Jahre in der deutschen Luftwaffe, flog 2000 Stunden als Waffensystemoffizier-Lehrer in Phantom- und Tornado-Kampfflugzeugen, quittierte mit 50 Jahren als Generalstabs-Oberst den Dienst, war Special Risk Consultant bei Entführungen und Erpressungen in einer Londoner Crisis Management Firma mit weltweiten Einsätzen, wurde deren Geschäftsführer in Deutschland,  führte 10 Jahre seine eigene Krisen-Beratungsgesellschaft mit einer 24 h Task Force, veräusserte das Unternehmen, wurde Sachbuch – und Romanautor und absolvierte eine Ausbildung zum Notfallseelsorger, bei der er ehrenamtlich engagiert ist.

Lesen Sie mehr in seiner ungewöhnlichen Biographie.